| Deutsch | Francais | Italiano | English |
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| Version | Änderung | Datum | Verantwortlich |
|---|---|---|---|
| 1.0 | Initiale Version | 17.02.2025 | Stefan Schöb |
| 2.0 | Wechsel auf Online Version / Übersetzung hinzugefügt | 01.01.2026 | Stefan Schöb |
Die in den Standard Matchplay Rules verfassten Regeln lassen teilweise Interpretationsspielraum offen. In diesem Dokument werden Interpretationen der Schiedsrichterkommission der Swiss Tablesoccer Federation festgehalten:
Ein Schiedsrichter kann eine Überschreitung einer zeitlimitierten Aktion nur ahnden, wenn er dies mit einer Stoppuhr aktiv gemessen hat. Ausgenommen davon sind massive überschreiten. Die Schiedsrichterkommission definiert eine massive Überschreitung als 10 Sekunden über dem angegebenen Limit.
Verhalten als Schiedsrichter: Fällt einem Schiedsrichter auf, dass ein Spieler die Limiten ausreizt oder diese teilweise sogar überschreiten sollte, kann er den Spieler in einem Break darauf hinweisen. Die Spieler können daraufhin einen Zeitschiedsrichter hinzuziehen.
Ein Zeitschiedsrichter ist explizit nur für die Einhaltung der Zeitlimiten zuständig. Für alle weiteren Regeln sind die Spieler oder falls vorhanden der Hauptschiedsrichter zuständig. D.h. der Zeitschiedsrichter macht auch keine Reset-Calls.
Ein zu Beginn im Ball-Supply festgelegter Ball ist grundsätzlich für das gesamte Spiel als spielbar zu betrachten. Ein Ball kann nur dann ausgetauscht werden, wenn er einen sichtbaren defekt aufweist und dadurch nicht mehr gespielt werden kann (z.B. ein grober Hick welcher den Ball nicht mehr rollen lässt)
Grundsätzlich sind für die Entscheidungsfindung externe Aufnahmen zulässig. Es ist jedoch nicht möglich/erlaubt die von Swiss Tablesoccer zur Verfügung gestellte Infrastruktur zur Videoanalyse hinzuzuziehen. D.h. die Überprüfung im Youtube Livestream ist zulässig, die Ausewrtung von Kameradaten oder mögliche Anfragen beim Live-Streaming-Team sind nicht möglich.